Der „A-Un-Stein-Garten“ des Ryōgen-in symbolisiert mit zwei Steingruppen den „Anfang und das Ende des Universums“ sowie das Ein- und Ausatmen, „A“ und „Un“. In der begrenzten Weite des weißen Sands entfaltet sich eine Komposition, die Unendlichkeit spürbar macht. Ich habe die feinen Muster elektronischer Schaltkreise als Material verwendet und den Garten im Pixel-Montage-Verfahren rekonstruiert, wodurch sich seine philosophische Symbolik mit der Ordnung der Technik verbindet. Der stille Rhythmus von Steinen und Sand und die präzise Schönheit der Schaltungen resonieren miteinander und offenbaren ein Bild des Gartens, der jenseits der Zeit weiterzuatmen scheint.