Der Garten des Shōden-ji ist als „Shakkei-Garten“ bekannt, da er den Berg Hiei in sein Panorama einbezieht. Die Anordnung von weißem Sand und Steinen harmoniert mit der Bergsilhouette und vermittelt eine Weite, die mit der Natur eins wird. Dieses Landschaftsbild habe ich mit den feinen Mustern elektronischer Schaltkreise überlagert und im Pixel-Montage-Verfahren dargestellt. Aus der Nähe entfaltet sich präzise Ordnung, aus der Ferne erhebt sich eine majestätische Harmonie – eine Erfahrung modernen Zen, in der Mikro- und Makroperspektiven aufeinandertreffen.