Der Steingarten des Ryōan-ji, in dem fünfzehn Steine auf weißem Sand zu schweben scheinen, ist weltweit berühmt. Die Platzierung der Steine zeigt je nach Blickwinkel unterschiedliche Gesichter und lädt zu unendlichen Interpretationen ein. Diese Abstraktion habe ich mit den feinen Mustern elektronischer Schaltkreise verbunden und in einer Pixel-Montage rekonstruiert. Im Mikrokosmos entfaltet sich präzise Ordnung, im Makrokosmos erhebt sich eine große Stille. Ein Werk, das den Geist des Zen aus einer neuen Perspektive erfahrbar macht.